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Karmapa verkörpert die Tatkraft aller Buddhas und ist das Oberhaupt der Karma Kagyü Linie des Diamantweg-Buddhismus. Der Karmapa gilt als der erste bewusst wiedergeborene Lama Tibets.

Bis heute gibt es 17 Inkarnationen des "König der Yogis von Tibet". Der 16. Karmapa floh 1959 aufgrund der chinesischen Besetzung aus Tibet und sicherte von Sikkim/Indien aus das Weiterbestehen des Diamantweg-Buddhismus. 1981 starb er in der Nähe von Chicago.

Der jetzige 17. Karmapa Thaye Dorje (geb. 1983) konnte 1994 das chinesisch besetzte Tibet verlassen und in die Freiheit nach Indien gebracht werden. Seitdem wird er dort in der überlieferten buddhistischen Lehre unterrichtet und erhält gleichzeitig eine westliche Schulbildung. Außerdem leitet er große Zeremonien und wird zu Staatsbesuchen in asiatischen Ländern eingeladen. Anfang 2000 bereiste er zum ersten Mal Europa. (www.karmapa.org)



Künzig Shamar Rinpoche ist der zweithöchste Lehrer der Karma Kagyü Linie. Seine Inkarnation stand von jeher in der engsten Verbindung mit derjenigen der Gyalwa Karmapas, so dass er auch zu dem Beinamen "Rothut-Karmapa" kam. 1959 verließ Shamar Rinpoche aufgrund der chinesischen Invasion sein Heimatland Tibet an der Seite des 16. Karmapa.

Bis 1979 erhielt er im Kloster Rumtek in Sikkim sämtliche Belehrungen und Übertragungen der Kagyü-Linie vom 16. Karmapa. Seitdem reist er durch die ganze Welt und lehrt den Diamantweg-Buddhismus.

Vor allem seiner Aktivität ist es zu verdanken, dass 1992 die 17. Inkarnation des Karmapa, Thaye Dorje, gefunden und nach Indien in die Freiheit gebracht werden konnte. Künzig Sharmapa Rinpoche starb im Juni 2014 in Deutschland (www.shamarpa.org)




Lama Ole Nydahl und seine Frau Hannah begegneten 1969 auf ihrer Hochzeitsreise im Himalaya dem 16. Karmapa und wurden seine ersten westlichen Schüler. Nach Jahren des Studiums der buddhistischen Lehren und Meditationspraxis beauftragte sie der 16. Karmapa 1972, den Diamantweg-Buddhismus der westlichen Welt zugänglich zu machen.

In seinem Namen gründete Lama Ole Nydahl seit 1972 mehr als 600 Diamantweg-Zentren rund um die Welt. Mit seiner Direktheit und seinem trockenen Humor vermittelt er einen Eindruck davon, dass spontane Frische und das mühelose Verweilen im eigenen Geist zusammengehören. (-> www.lama-ole-nydahl.de)